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MV-Werften: Mitarbeitertreffen zur Transfergesellschaft angesetzt
Zusammenfassung:ROSTOCK/STRALSUND (dpa-AFX) - An den ehemaligen Standorten der MV-Werften in Stralsund (8.00 Uhr), R
ROSTOCK/STRALSUND (dpa-AFX) - An den ehemaligen Standorten der MV-Werften in Stralsund (8.00 Uhr), Rostock (11.00 Uhr) und Wismar (14.00 Uhr) sind für Mittwoch Mitarbeiterversammlungen anberaumt. Laut Einladung geht es um die bereits von der Landesregierung beschlossene Verlängerung der Transfergesellschaft für 1500 Beschäftigte. Diese wäre Ende Juni ausgelaufen und soll nun mit Geldern aus dem MV-Schutzfonds bis längstens 31. Oktober fortgeführt werden.
Neben Insolvenzverwalter Christoph Morgen sollen auch der Geschäftsführer der Transfergesellschaft, Oliver Fieber, sowie die Betriebsratschefs der Standorte, die Industriegewerkschaft Metall sowie Vertreter der Landesregierung als Ansprechpartner für die Beschäftigten anwesend sein. In Rostock wird Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) erwartet.
Trotz der Verlängerung der Transfergesellschaft ist eine Beschäftigungslücke für viele bereits absehbar. Die Situation der Mitarbeiter an den Standorten in Wismar, Rostock und Stralsund ist unterschiedlich - je nachdem, ob bereits Investoren für eine Weiternutzung der Werft-Gelände gefunden wurden.
Während in Stralsund für das von der Stadt geplante maritime Gewerbegebiet bereits erste Pächter feststehen, hatte kürzlich der U-Boot-Bauer Thyssenkrupp (ETR:TKAG) Marine Systems (TKMS) den Zuschlag für die Werft in Wismar erhalten, die Produktion wird jedoch voraussichtlich erst 2024 starten. Ob das Marinearsenal der Bundeswehr in Rostock investiert, soll sich in den nächsten Wochen entscheiden.
Für die ehemaligen Beschäftigten der MV-Werften ist eine Weiterbeschäftigung jedoch damit nicht gesichert. Wie viele Mitarbeiter und ab wann die neuen Eigentümer einstellen werden, muss sich erst noch zeigen.
Die Hoffnung, dass ein Käufer für das zu 75 Prozent fertiggestellte Kreuzfahrtschiff Global Dream gefunden und damit die Fachkräfte mittelfristig beschäftigt werden können, hatte kürzlich mit der Absage eines Investors einen Rückschlag erlitten. Der Insolvenzverwalter sucht jedoch weiter nach einem Käufer.
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